10 Jahre Vigilien in Deutschland:
12 x Abtreibungsstop; Europäisches Gebetsnetzwerk entsteht!
Das Jahr neigt sich dem Ende. Viele Ereignisse im vergangenen Jahr wären ausführliche Berichte wert, doch wir beschränken uns aus Platz- bzw. Kosten-gründen auf einige wenige Eindrücke: An 12 von 31 Vigil- und Abtreibungsstätten wurden die Abtreibungen eingestellt.
Polizei: Betroffenheit

Polizeihauptkommissar Wolfgang Schober von der Polizeiinspektion 13 München-Schwabing kommentierte: „Sie haben viel erreicht. Ich habe die Menschen genau beobachtet und teilweise sehr große Betroffenheit wahrgenommen.“

Polizei sichert Prozession ab

Dankeschön eines Teilnehmers
____________________________________________________________
Die Mutter des Lebens öffnet alle Türen

Spontanbesuch bei Kardinal Dsziwicz, Erzbischof von Krakau und über 20 Jahre lang Sekretär von Papst Johannes Paul II.. Wolfgang Hering stellte ihm „Mutter des Lebens für Europa“ unter dem Patronat von JP II. vor
____________________________________________________________
Gebetsnetzwerk Euro“POL“
Beim II. Weltgebetskongreß für das Leben im September in Krakau wurde das europäische Gebetsnetzwerk Euro„POL“ (European Voice of the unborn Children:„Protect Our Life“ = Europäische Stimme der ungeborenen Kinder „Schützt unser Leben“) initiiert, das am
8. Dez. in Heroldsbach unter Mitwirkung von drei Bischöfen offiziell gegründet wird.
____________________________________________________________
Liebe Freunde des Lebens, liebe Helfer für Gottes kostbare Kinder,

Wolfgang Hering mit Erzbischof Romer
es ist genau 21 Uhr am Montag, 12. November 2007 und das Flugzeug auf der Startbahn zum Rückflug nach München. Vor genau 24 Stunden bin ich hier in Rom gelandet und blicke auf einen der vollgepacktesten Tage meines Lebens zurück. Ich habe noch nicht alles verarbeitet, möchte Sie aber an der rasanten Neuentwicklung der letzten Wochen taufrisch eilhaben lassen.
Vor etwa drei Wochen fasste ich den Entschluß, das in Krakau (beim 2. Weltkongreß für das Leben) gegründete Gebetsnetzwerk Euro“POL“ auch in Rom bei jenen drei Institutionen bekannt zu machen, die von dieser Initiative berührt werden. Innerhalb einer Telefonstunde bekam ich wundersamerweise Termine bei führenden Mitarbeitern – alle am 12. November!
Es ist das Fest des Hl. Joschafat, Erzbischof und Märtyrer aus Weißrußland (eine der 12 Gründernationen von Euro“POL“), der mit seinem Blut dafür bezahlte, dass er die Einheit mit dem Papst in Rom vertrat!
So ging mein erster Weg heute Morgen um 7:15 Uhr in den Petersdom, um an einer herrlichen byzantinischen Liturgie am Grab des Heiligen Joschafat teilzunehmen. Ich bat ihn flehentlich, bei den nachfolgenden Terminen kräftig „nachzuschieben“.
Im ersten Gespräch traf ich Pater Oliver Lahl vom Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen. Der Sekretär von Kardinal Kasper sah das gemeinsame, überkonfessionelle Eintreten für den Schutz des ungeborenen
Lebens als einen wichtigen Beitrag für den ökumenischen Prozess an. Er wird die Angelegenheit seinem Chef vorlegen und uns nach seinen Möglichkeiten gerne unterstützen.
Der Generalsekretär des Päpstlichen Rates für die Laien, Bischof Josef Klemens (langjähriger Sekretär von Kardinal Ratzinger), schlug vor, einen internationalen Verein päpstlichen Rechts zu gründen und zeigte mir den konkreten Weg dazu auf. Er interessierte sich auch sehr für den Ausgang des Prozesses um unsere Gehsteigberatung im vergangenen Jahr.
Zuletzt war ich bei dem sehr gastfreundlichen Erzbischof Karl-Josef Romer, Generalsekretär des Päpstlichen Familienrates. Er gab mir einige wertvolle Referenzen und freut sich darauf, das Euro“POL“-Baby in Heroldsbach mit uns gemeinsam aus der Taufe zu heben und vor allem die „Mutter des Lebens“ mit uns zu feiern.
Während meiner Russlandreise lud mich der orthodoxe Lebensschützer Pater Maxim (Moskau) nach Butowo ein, einem der größten Erschießungslager von Christen während der Stalinzeit. Etwa 100 000 Orthodoxe, Katholiken und Lutheraner liegen dort in den Massengräbern. Er könne sich gut vorstellen, mit katholischen Christen für den Lebensschutz betend durch Moskaus Straßen zu ziehen, so P. Maxim. Still lächelnd setzt er hinzu: „Hier in den Gräbern von Butowo sind alle Christen vereint.“
Gleiches gilt für die ungeborenen Kinder aus allen Völkern und Nationen. Mehr und mehr drängt es mich, neben den katholisch geprägten Vigilien die
überkonfessionellen Veranstaltungen für das Leben zu forcieren.
Wir bauen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung , Ihr Gebet, Ihre Spenden und Ihr persönliches Zeugnis. Jetzt in der kalten Jahreszeit kostet es besonders viel Überwindung zum Straßendienst und zu den Vigilien zu gehen. Ich danke Ihnen allen, dass Sie dies auch weiterhin tun. Und selbst wenn es weniger Teilnehmer werden und dadurch das Opfer immer größer
wird: Schauen Sie auf die Früchte: zwölf Mal Abtreibungsstopp in Deutschland, die bevorstehende Geburt eines überkonfessionellen Gebetsnetzwerkes in Europa, zunehmender Rückenwind vatikanischer
Institutionen. Ich baue auf Ihre Hilfe für die großen Herausforderungen, die an unsere kleine Gemeinschaft gestellt sind und die uns alle große Opfer kosten.
Unser Weihnachtswunsch an Sie ist einfach: Bitte beten und fasten Sie für unsere großen und kleinen Projekte und helfen Sie auch finanziell! In Dankbarkeit und verbunden mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und für 2008
Ihr Wolfgang Hering
____________________________________________________________
Lebenshelferin Helene Grimm

Helene Grimm
Gehsteigberaterin und geistliche Leiterin des Straßenteams
geb. 2.10.1954 in Lienz (Österreich),
Stationsleiterin in der Altenpflege,
Mutter eines 20jährigen Sohnes
Helene Grimm leistete schon geistliche Pionierarbeit vor der Gründung des Helfer-Apostolates durch Wolfgang Hering. Wie kam sie dazu? Eine Bekannte hatte eine Abtreibung und Helene wollte helfen,
wusste aber nicht wie. „Muttergottes, wie kann ich solchen Frauen helfen?“ fragte sie. Im Januar 1998 fand sie in einer Kirche die Einladung zur Münchener Gebetsvigil (damals noch unter der Leitung von
Georg Humpert). Einer der Teilnehmer, Wolfgang Hering, durfte nach der Vigil mitteilen, dass er eine Vollzeitberufung für den Lebensschutz verspüre und einen Gebetskreis gründen wolle, damit Gott aufzeigen könne, was er wie, wann und mit wem vorhabe.
16 Personen meldeten sich – doch als es verbindlich wurde, war nur noch Helene übrig. So beteten Helene und Wolfgang wöchentlich gemeinsam den Rosenkranz und betrachteten das Wort Gottes. Die Frucht war die Gründung der Helfer Deutschland im Herbst1999.
Helene wirkte als Beterin vor der Abtreibungsklinik, bis sie nach einem Jahr in Wien eine Beraterausbildung machte. Seither ist sie trotz starker beruflicher Beanspruchung einmal pro Woche für 2 – 3 Stunden vor der Stapf-Klinik zu finden, wo sie Frauen in ihrer ruhigen, sanftmütig-wohlwollenden Art anspricht, um dem Kind das leibliche und der Mutter
das ewige Leben zu retten.
Im Januar diesen Jahres hatte Helene eine 19jährige vor der Klinik angesprochen. Die Frau kam mit ins nahegelegene Lebenszentrum und erzählte von ihren Schwierigkeiten und dem schwer auf ihr lastenden
Druck.
Helene und Wolfgang, der Innendienst hatte, konnten ihr Mut machen. Am 2. Oktober (Schutzengelfest), Helenes Geburtstag, rief die junge Mama
bei ihr an, um mitzuteilen, dass der kleine Lukas am 5. August 2007 geboren sei.
Die Lebensrettungserfolge führt sie auf das Gebet zurück. „Es fiel mir am Anfang schwer, Leute in solch schwierigen Situationen anzusprechen.“ gibt
sie zu. Trotzdem ist sie sicher, dass Gott sie an diesen Platz gestellt hat. Schließlich hatte sie konkret im Gebet danach gefragt – und ihre Antwort erhalten.
Ab Dezember übernimmt Helene offiziell die geistliche Leitung des Gehsteigberaterteams, nachdem sie bereits schon die Gebetsfastengruppen betreut. Zu ihren Aufgaben gehört es, den Zusammenhalt der Helfer zu stärken und immer wieder auf die
Wichtigkeit des Gebetes und des Fastens hinzuweisen.
Das Lebenszentrum hat diesbezüglich – übrigens offen für alle Interessenten – einiges anzubieten:
Jeden Donnerstag Rosenkranzgebet und Heilige Messe, monatliche Einkehrtage und 2 x pro Jahr ein Einkehrwochenende. Außerdem versucht Helene, regelmäßige Anbetungsstunden einzurichten.
Der Schwerpunkt des Gebets liegt derzeit auf Mitarbeiterberufungen und der Ausbreitung der Gehsteigberatung in Deutschland.
Kommentar Wolfgang Hering: „Ich übergebe diese Aufgabe in kompetente und zuverlässige Hände. Ich bin froh, dass Helene hiermit eine Aufgabe hat, die ihren menschlichen und spirituellen Qualitäten voll
entspricht.“
Wenn Sie lieber Leser, liebe Leserin, den Impuls verspüren, dem Helferteam beizutreten, melden Sie sich bitte bei Helene Grimm im Lebenszentrum!
Helene Grimm

Helene: "Lukas ist das schönste Geburtstagsgeschenk meines Lebens!"
____________________________________________________________
Mutter des Lebens für Europa
Vom 1. – 9. Dezember 2007 in der Gebetsstätte in Heroldsbach
Programm-Highlights
Pontifikalämter mit Erzbischof em. Braun aus
Bamberg, Erzbischof Romer aus Rom und Bischof
Radkovsky aus Pilsen (Tschechien). Referenten:
Gabriele Kuby, Dietmar Fischer, Prof. Reinhold
Ortner, Graf v. Brandenstein-Zeppelin, Andreas
Englisch u.v.m.
Infos unter www.mutter-des-lebens-fuer-europa.de
bzw. fordern Sie das Programm und/oder die
Gebetsnovene im Lebenszentrum an.
____________________________________________________________
S.O.S. – wir brauchen …
- Menschen, die konkret beten für qualifizierte
ehrenamtliche Mitarbeiter im Lebenszentrum
(Hilfe für Mütter, Sekretariatsdienste, Buchhaltung,
Gehsteigberatung u. a)
- Finanzielle Mittel, um evtl. auch Teilzeitkräfte
einzustellen
____________________________________________________________
Termine * Termine * Termine
28. Dez. (Fest der Unschuldigen Kinder),
15 Uhr, Prag, Gebetszug mit weißen Kreuzen anlässlich 50 Jahre Abtreibungsgesetzgebung inTschechien.
Interessenten melden sich bitte bei
Georg Fleischmann, Tel.(0951) 5090178
mail:Georg.Fleischmann@de.ibm.com
8. März 2008, 15 Uhr, Münster, 1000 Kreuze für das Leben
____________________________________________________________
Filmempfehlung

Der Film handelt von der Gehsteigberatung vor der Stapf-Klinik und beleuchtet die Konfliktsituation der Mütter und Väter in hervorragender Weise von verschiedensten Seiten.
Bestellung bei Dreilindenfilm, Berlin, Tel.: 030/30810740 oder bestellung@dreilindenfilm.d