Was ist eine Vigil?

Vigilzug

Unter Vigil versteht man eigentlich einen Teil des monastischen Stundengebets, das in der Nacht bis in die frühen Morgenstunden gebetet wird.

Dieser Begriff wurde deshalb für die friedlichen Prozessionen gewählt, weil die Gläubigen betend und singend an die finstersten Orte der Städte ziehen, nämlich direkt vor die Abtreibungspraxen und –kliniken.

In diese Finsternis bringen sie das Licht, den eucharistischen Herrn. Der Prozession geht eine Heilige Messe voraus und die Menschen gehen quasi als lebendige Tabernakel, nachdem sie den Herrn in der Kommunion empfangen haben, hinaus durch die Stadt und bringen Jesus auf das Golgotha der heutigen Zeit.

So nennt der Weltapostolatsgründer, Monsignore Philip Reilly aus Brooklyn, New York, jene Orte, wo heute unschuldiges Blut vergossen wird – die Abtreibungsorte. Monsignore Reilly wird nicht müde in der ganzen Welt zu verkünden, dass es Jesu Wunsch ist, IHN dorthin zu bringen zur Rettung der Kinder und zur Rettung vieler Seelen.

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Ablauf einer Vigil

Eine Vigil beginnt mit einer Heiligen Messe, in der, wenn möglich, besonders für die Ungeborenen und für alle kostbaren Kinder Gottes gebetet wird.

Nach der Heiligen Messe setzt der Priester das Allerheiligste aus. Ein Teil der Anwesenden verbleibt betend vor dem Allerheiligsten in der Kirche, um auch für die zu beten, die in einer kleinen Prozession betend vor eine Abtreibungsstätte ziehen – ohne Diskussion, ohne Transparente und vor allem ohne Groll oder gar Wut auf die Eltern und das Abtreibungspersonal.

Nachdem die völlig friedliche Verkündigung der barmherzigen Liebe Gottes auf dem Golgotha unserer Zeit beendet ist, kehren die Gläuben betend in die Kirche zurück. Dort wird zum Abschluss der Eucharistische Segen erteilt.

Früchte der Vigilien

Mittlerweile wurden an 12 von 31 Vigil- und Abtreibungsstätten die Abtreibungen eingestellt. (Stand Dezember 2007)