Samstag, 10. März 2012 in Münster / Westfalen

Gebetszug "1000 Kreuze für das Leben"

Hinweis: Aufgrund der Baumaßnahmen im Dom finden alle Hl. Messen in der Überwasserkirche statt (nur wenige Minuten vom Dom entfernt)

Flyer Münster 2012 zum Download

Ein wahrhaftiges Zeugnis von Christen ist jetzt gefragt! –

Kommen Sie am 10. März nach Münster, wenn irgendwie möglich!

Liebe Freunde für das Leben,

für den Gebetszug am 10. März in Münster ist Widerstand extremistischer Gruppen angekündigt, die sich für eine “Kultur des Todes” stark machen wollen, die sich heutzutage immer mehr weltweit ausbreitet. Umso mehr ist jetzt die Solidarität der Christen für eine “Kultur des Lebens” wichtig.

Wir versammeln uns zum Gebet für das Lebensrecht der Ungeborenen sowie für Einsicht und Umkehr aller, die da glauben, das Töten des sich entwickelnden menschlichen Lebens liege in ihrer Entscheidungsbefugnis.

Geben wir ein gemeinsames starkes Zeugnis für die Wahrheit und damit für das Leben. Daher ist es gerade jetzt wichtig, am 10. März nach Münster zu kommen und mutig zu bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist und wir an einen Gott glauben, der ein Gott des Lebens ist.

Nehmen wir uns zu Herzen, wie einst Clemens August Kardinal von Galen gegen den Rassenwahn und die Willkürherrschaft des NS-Regimes öffentlich Stellung bezogen hat. Sein mutiger Einsatz für Menschenwürde und Menschenrecht sollte auch uns Christen im 21. Jahrhundert als Vorbild zum Einsatz für das Lebensrecht der ungeborenen Menschen sein:

“Wenn einmal zugegeben wird, dass Menschen das Recht haben, ‘unproduktive’ Mitmenschen zu töten, und wenn es zunächst arme, wehrlose Geisteskranke trifft, dann ist grundsätzlich der Mord an allen unproduktiven Menschen, also an den unheilbar Kranken, den arbeitsunfähigen Krüppeln, den Invaliden der Arbeit und des Krieges, dann ist der Mord an uns allen, wenn wir alt und altersschwach und damit unproduktiv werden, freigegeben! Dann ist keiner von uns noch seines Lebens sicher …
Es ist nicht auszudenken, welche Verwilderung der Sitten, welch allgemeines gegenseitiges Misstrauen bis in die Familien hineingetragen wird, wenn diese furchtbare Lehre geduldet, angenommen und befolgt wird!
Wehe den Menschen, wehe unserm deutschen Volk, wenn das heilige Gottesgebot ‘Du sollst nicht töten’, das der Herr unter Blitz und Donner auf Sinai verkündet hat, das Gott, unser Schöpfer, von Anfang an in das Gewissen der Menschen geschrieben hat, nicht nur übertreten wird, sondern wenn diese Übertretung sogar geduldet und ungestraft ausgeübt wird!”

Clemens August Graf von Galen ist mutig für Menschenwürde und Menschenrecht eingetreten.
“Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen” (Apg 5,29).”

Halten wir am 10. März das LAUDATE DOMINUM dem Geschrei der linken anarchistischen Ideologie sowie dem neonazistischen Rassenwahn entgegen. Gott ist stärker als jede Ideologie, die allesamt ohnehin nur auf menschliche Hypothesen und damit auf menschliches Gedankenwerk aufbauen.

 

Falschmeldung durch den Verein Indymedia zum Gebetszug

„1000 Kreuze für das Leben“ in Münster am Samstag, 10. März 2012

Richtigstellungen durch den Veranstalter

EuroProLife hat eine Mitteilung der Internet-Plattform „Indymedia“ vom 25.2.2012 vorliegen, die u.E. in böswillig verleumderischer Weise unseren Gebetszug für das Leben zu diskriminieren versucht. (http://de.indymedia.org/2012/02/325427.shtml )

Als Veranstalter des Gebetszugs stellen wir hiermit wahrheitsgetreu richtig:

1. Die Veranstaltung am 10. März ist eine Gebetsprozession mit Trauerkundgebung für die verstorbenen Ungeborenen, denen laut Bundesverfassungsgericht der BRD dieselbe Menschenwürde nach Art 1 GG zukommt wie geborenen Menschen (vgl. Leitsätze des BVG-Urteils vom 28. Mai 1993; z.B.: „Das Lebensrecht des Ungeborenen dürfe zu keiner Zeit einem Dritten und auch nicht der Mutter überantwortet werden.“

2. Wir hatten und haben keinerlei Kontakte mit neonazistischen bzw. rechtsradikalen Organisationen bzw. Personen und weisen jegliche politische Verzweckung – von welcher Seite auch immer – entschieden von uns.

3. Es handelt sich nicht um einen Aufzug der „Aktion Kinder in Gefahr“ sondern „EuroProLife e.V.“ ist der alleinige Veranstalter. Die Bewerbung des Gebetszuges durch das Netzwerk Kehrusker.net geschieht gegen unseren Willen.

4. EuroProLife hat niemals den Begriff „Babycaust“ verwendet oder sich zum Thema Homosexualität geäußert.

5. Die Behauptung, es gäbe inhaltlich personell fließende Übergänge zwischen EuroProLife und Neonazis ist eine boshafte Verleumdung, deren Substanzlosigkeit sich der Schreiber jener Zeilen mit Sicherheit bewusst ist. Polizeibehörden und Staatsschutz wissen, dass solche „Übergänge“ definitiv nicht existieren.

Nochmals möchten wir verdeutlichen, dass es sich bei unserem Gebetszug um eine geistliche und keine politische Veranstaltung handelt. Ebenso wie vorgenannten Behörden ist uns bewusst, dass extremistische und auch gewaltbereite Gruppen – sowohl aus dem linken als auch dem rechten politischen Spektrum – unsere Prozession missbrauchen, weil sie öffentliche „Schlachtfelder“ suchen.